Rendez-vous am Mittag: Was verraten die Landschaften über ihren geologischen Untergrund?

berge 

(Fotos: A. Pfiffner)

Der Charakter von Landschaften hängt von zwei grundsätzlich verschiedenartigen Gesteinstypen ab: Lockergesteine und Festgesteine. Die Lockergesteine (Schutt, Sand, Kies etc.) verraten durch ihre Oberflächenform die Prozesse, die für die Landschaftsbildung verantwortlich sind. Wichtige Faktoren sind dabei die Schwerkraft und die Wirkung von Oberflächenwasser.

Bei den Festgesteinen, dem Felsuntergrund, spielt die Erodierbarkeit eine zentrale Rolle. Erosionsresistente Gesteine wie Granit oder Kalk lassen hohe spitzige Berge entstehen, während leicht erodierbare Gesteine wie Tonschiefer und Mergel zu sanfteren und weniger hohen Höhenzügen führen.

Prof. em. Adrian Pfiffner vom Institut für Geologie der Universität Bern, der Referent des kommenden Rendez-vous am Mittag, erforscht die Struktur und Bildungsgeschichte der Alpen und Anden. In den Alpen beschäftigt er sich auch mit Bergstürzen, Rutschungen und Überschwemmungen und untersucht deren Zusammenhang mit dem Klimawandel.

 

Mehr Informationen zum Vortrag finden Sie in diesem Dokument hier.